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02.03. 13:00 1,08350 +0,28%
27.11. 16:30

Devisen: Euro gibt zum US-Dollar leicht nach


FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag mit leichten Kursverlusten in die Woche gestartet. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0935 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0951 (Freitag: 1,0916) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9131 (0,9160) Euro.

Trotz der leichten Verluste bewegt sich der Euro aktuell in der N√§he seines h√∂chsten Stands seit gut drei Monaten. Auftrieb kam in den vergangenen Wochen vor allem von r√ľckl√§ufigen Zinserwartungen an die US-Notenbank Fed. Von den W√§hrungsh√ľtern werden aktuell keine weiteren geldpolitischen Straffungen mehr erwartet. Vielmehr wird f√ľr kommendes Jahr auf eine konjunkturelle Abk√ľhlung und erste Zinssenkungen spekuliert.

EZB-Pr√§sidentin Christine Lagarde best√§tigte vor dem Europ√§ischen Parlament in Br√ľssel ihre aktuelle Haltung. Demnach m√ľssen die Leitzinsen hinreichend lange auf dem jetzigen Niveau gehalten werden, um Preisstabilit√§t wieder herzustellen. Die EZB sieht dies bei einer Inflation von zwei Prozent gegeben. Lange Zeit lag die Teuerung als Folge des russischen Kriegs gegen die Ukraine wesentlich h√∂her. Zuletzt ist sie wieder gefallen und hatte im Euroraum 2,9 Prozent betragen.

Zu anderen wichtigen W√§hrungen legte die EZB die Referenzkurse f√ľr einen Euro auf 0,86671 (0,86818) britische Pfund, 162,86 (163,30) japanische Yen und 0,9640 (0,9640) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2013 Dollar gehandelt. Das waren etwa 11 Dollar mehr als am Freitag./bgf/he