BMW will Hunderte Millionen in KI-Start-ups stecken
MÜNCHEN / SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Der Autobauer BMW
Die Wagnisinvestitionen von BMW i Ventures nähmen eine Schlüsselrolle in der Innovationsstrategie des Konzerns ein. Der Zeitpunkt, nun in KI zu investieren, sei ideal, sagte Zipse. "Künstliche Intelligenz hat ihr enormes Potenzial zur Transformation von Produkten, Prozessen und kompletten Wertschöpfungsketten klar bewiesen." BMW wolle sich bietende Chancen nutzen und Innovationen schnell und effizient umsetzen.
In einer Gesprächsrunde mit Journalisten sagte Manager Marcus Behrendt von BMW i Ventures, dass der Wagniskapitalgeber zu den ersten Geldgebern von frühen Start-ups gehöre. "Als Investor in frühen Phasen investieren wir in der Regel in ein einzelnes Start-up als Erstinvestment bis zu 10 Millionen Dollar", sagte er. "Bei Start-ups rund um Künstliche Intelligenz müssen die Investitionsentscheidungen schnell getroffen werden, im aktuellen Umfeld sprechen wir da von Tagen und wenigen Wochen", ergänzte sein Kollege Kasper Sage. Das geschehe unabhängig vom BMW-Konzern.
BMW stieg mit BMW i Ventures 2011 in die Förderung junger Unternehmen ein, BMW ist alleiniger Anteilseigner der Firma mit Standorten in München und im Silicon Valley. Bisher wurde in mehr als 90 Firmen investiert, aus über 30 ist BMW in dieser Zeit über einen Verkauf von Anteilen oder bei einem Börsengang wieder ausgestiegen. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen des Wagniskapitalgebers nun 1,1 Milliarden Dollar./men/nas/he