HENSOLDT AG05
19.05. 21:05 79,630€ +7,32%
RENK Group AG05
19.05. 21:06 45,688€ +2,53%
Rheinmetall AG05
19.05. 21:05 1.204,800€ +2,22%
TKMS AG & Co. KGaA05
19.05. 21:05 76,150€ +6,21%
19.05. 12:08

AKTIEN IM FOKUS: Rüstungswerte setzen Erholung fort


FRANKFURT (dpa-AFX) - Anleger nutzen die jüngste Schwäche bei Rüstungswerten weiter zum Einstieg. Am Dienstag legten die Rheinmetall -Aktien um 5,1 Prozent zu und setzten ihre Erholung fort, nachdem sie in der Jahresbilanz mit bis zu 30 Prozent ins Minus gerutscht waren und 2026 zeitweise zu den größten Dax -Verlierern gehört hatten. Vom Rekord über der 2.000-Euro-Marke, der im Oktober aufgestellt wurde, hatten sie sogar bis zu 45 Prozent an Wert verloren.

Der Erholung schlossen sich am Dienstag auch die Aktien von Hensoldt , Renk und TKMS schwungvoll an, indem sie zwischen 5,6 und 8,8 Prozent an Wert gewannen. Generell waren Aktien gefragt, die zuletzt abgestoßen wurden, darunter auch viele Softwarewerte. Umgekehrt gab es Gewinnmitnahmen in Bereichen wie etwa Chips, Chemie und Solartechnologie, die zuletzt von einer Rally geprägt waren.

Maßgeblich für den Rüstungsbereich in Europa bleibt die Konfrontation mit Russland im Ukraine-Krieg, bei dem es weiter keine Fortschritte gibt. Das russische Militär hat erneut über einen großflächigen ukrainischen Drohnenangriff in der Nacht berichtet. In der Nacht auf Sonntag hatte ein massiver ukrainischer Drohnenangriff erstmals Schäden in Moskauer Vorstädten angerichtet.

Analystin Chloe Lemarie von Jefferies Research kommentierte am Morgen, die jüngste Nachrichtenlage deute darauf hin, dass sich die Kriegsdynamik zugunsten der Ukraine verbessere. Sie betonte derweil mit Blick auf die jüngsten Kursverluste, dass die Kriegsentwicklung den Sektor zuletzt schon nicht mehr groß geprägt habe. Die Bewertungsniveaus seien deutlich reduziert worden und damit auch das negative Schwankungsrisiko.

In den Fokus rückt nun der Besuch von Kremlchef Wladimir Putin in China - wenige Tage, nachdem US-Präsident Donald Trump dort empfangen wurde. Dabei dürfte es auch um die Kriege im Iran und in der Ukraine gehen./tih/jsl/jha/