Enphase Energy Inc.05
30.06. 21:21 43,938€ +4,11%
Fluence Energy Inc.05
30.06. 21:21 17,300€ +4,09%
SMA Solar Technology AG05
30.06. 21:18 63,100€ +9,17%
SolarEdge Technologies, Inc.05
30.06. 21:21 51,850€ +7,24%
30.06. 19:05

AKTIE IM FOKUS: SMA beschleunigen Erholung - Bericht über US-Importverbot


FRANKFURT/NEW YORK (dpa-AFX) - Eine globale Erholung bei Solaraktien hat am Dienstag auch den Anteilen des Wechselrichterherstellers SMA Solar neuen Schub verliehen. Nach zunächst noch verhaltenem Start bauten sie ihr Plus auf letztlich etwas mehr als elf Prozent aus. Sie näherten sich mit ihrem Schlussstand von 62,95 Euro wieder dem Mehrjahreshoch vom Mai, von dem sie bis Mitte Juni wieder deutlich zurückgekommen waren. In den vergangenen Tagen war wieder neuer Schwung in die Aktien gekommen: Ihr Kurs stieg binnen drei Tagen um bis zu 25 Prozent.

Am Dienstag bekamen SMA Rückenwind von einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wonach in den Vereinigten Staaten ein Importverbot vor allem für chinesische Wechselrichter vorbereitet werden soll. Es gebe die Sorge, dass China derlei Produkte nutzen könnte, um die Stromversorgung zu stören, hieß es. Sollte das Importverbot umgesetzt werden, dürften davon laut Jefferies-Analyst Constantin Hesse westliche Anbieter - darunter auch SMA Solar - stark profitieren.

In den USA kam der Reuters-Bericht, der sich auf fünf mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, etwas verhaltener an. So stiegen Nextpower um 7,2 Prozent und Fluence Energy um 5,7 Prozent. Die anfangs prozentual zweistelligen Kursgewinne bei Enphase verringerten sich zuletzt auf 2,4 Prozent. Solaredge gewannen 7,4 Prozent.

Analyst Christopher Dendrinos von RBC sieht für Enphase und Solaredge zunächst nur begrenzte Auswirkungen. Er argumentiert, dass chinesische Hersteller in den USA wegen dortiger Vorschriften für die lokale Wertschöpfung bereits weitgehend verdrängt worden seien. Seiner Einschätzung nach würden sie stärker profitieren, wenn die Europäische Union ein ähnliches Verbot erlassen würde. Dort hätten die Chinesen mit kostengünstigen Wechselrichtern deutlich höhere Marktanteile./tih/ck/stw