Aktien Asien: Verluste - Samsung-Zahlen nicht stark genug
SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die größeren Börsen in Asien haben am Donnerstag weiter nachgegeben. Damit bauten sie ihre Vortagesabgaben aus. An den chinesischen Festlandbörsen wurde nach der "Goldenen Woche" wieder gehandelt. "Belastungsfaktoren gab es mit einem steigenden Ölpreis und dem Fed-Protokoll", stellten die Experten der Landesbank Baden-Württemberg fest.
"Hinter dem Ölpreis-Anstieg stehen Berichte über mögliche US-Schläge gegen den Iran noch vor den Zwischenwahlen, eine Attacke auf einen Tanker tief im Persischen Golf sowie Angriffe auf saudische Flughäfen - dazu ein Sturm im Golf von Mexiko, der über 510.000 Barrel Tagesproduktion stillgelegt hat, rund ein Viertel der dortigen Förderung", hieß es weiter von der LBBW.
Auch das Protokoll der US-Notenbank stuften die LBBW-Experten negativ für die Märkte ein: "Das gestern veröffentlichte Fed-Protokoll wurde falkenhaft gewertet - die Erhöhung im September fiel einstimmig, viele Mitglieder verstanden sie als Absicherung gegen stärkeren Preisdruck."
Von Unternehmensseite kam ebenfalls keine Unterstützung. "Selbst die starken Quartalszahlen von Samsung
Der Elektronikriese hatte im dritten Quartal dank der massiv gestiegenen Preisen für Speicherchips ein Rekordergebnis eingefahren. Der operative Gewinn war vorläufigen Zahlen zufolge auf rund 107 Billionen koreanische Won (71 Mrd Euro) und damit auf fast das Neunfache des Werts von einem Jahr zuvor gestiegen. Das reichte aber offensichtlich nicht, die hohen Erwartungen zu befriedigen. Der südkoreanische Kospi verlor zwei Prozent.
Ähnlich sah es bei TSMC
Die Schwäche des Technologiesegments traf auch japanische Aktien. Der Leitindex Nikkei 225
Abgaben prägten auch die übrigen Märkte. Der Hang-Seng-Index
Auch australische Aktien lagen leicht im Minus. Der S&P ASX 200