Original-Research: Desert Gold Ventures Inc (von GBC AG): Kaufen
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Original-Research: Desert Gold Ventures Inc - von GBC AG
08.10.2026 / 14:30 CET/CEST
Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service
der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.
Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung
oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
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Einstufung von GBC AG zu Desert Gold Ventures Inc
Unternehmen: Desert Gold Ventures Inc
ISIN: CA25039N4084
Anlass der Studie: Research Comment
Empfehlung: Kaufen
Kursziel: 0,59 EUR
Kursziel auf Sicht von: 31.12.2027
Letzte Ratingänderung:
Analyst: Matthias Greiffenberger, Cosmin Filker
Anlage vor Ort, erstes Gold in Sicht
Das Baufortschrittsupdate von Desert Gold Ventures vom 16. September
bestätigt deutliche Fortschritte bei Barani East und stützt unsere positive
Einschätzung des Übergangs von der Exploration zur ersten Goldgewinnung.
Sowohl die Schwerkraftaufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 200 Tonnen
pro Tag als auch der 650-kVA-Generator sind am Standort im Westen Malis
eingetroffen. Damit entfällt eine wesentliche Lieferunsicherheit, auf die
wir in unserem Research Comment vom Mai hingewiesen hatten. Der
aktualisierte Zeitplan liegt allerdings deutlich hinter den bisherigen
Erwartungen: Die Inbetriebnahme ist nun bis Ende Oktober vorgesehen, gefolgt
vom Hochlauf und der ersten Verarbeitung im November. Wir bestätigen unsere
Kaufempfehlung und unser Kursziel von 0,93 CAD, berücksichtigen dabei
jedoch, dass sich der mögliche Beginn der Cashflow-Generierung verschoben
hat.
Der Generator erreichte Dakar im Juli, die Aufbereitungsanlage Mitte August.
Beide Lieferungen wurden abgefertigt und nach Barani transportiert. Die
wichtigste Zufahrtsstraße von Bourdala wurde wiederhergestellt. Noch
ausstehend sind Teile der Bauarbeiten, die Errichtung der Anlage sowie die
elektrische und mechanische Installation. Desert Gold führt die Verzögerung
auf den Seetransport, regionale Engpässe bei Treibstoff und Baumaterial, die
Verfügbarkeit von Auftragnehmern sowie die Regenzeit zurück. Im Mai hatte
das Unternehmen noch eine Inbetriebnahme Mitte Juli angestrebt. Der neue
Zeitplan bedeutet somit eine Verzögerung um etwa drei bis vier Monate.
Zugleich machen die Anlieferung der Ausrüstung und die verbesserten
Zufahrtsmöglichkeiten die verbleibenden Arbeiten nun besser absehbar.
Die Anlage und der Generator befinden sich inzwischen am Standort Barani,
die wichtigste Zufahrtsstraße ist für ihren Transport geeignet, und Desert
Gold hat einen klaren Ablauf für Errichtung, Inbetriebnahme und Verarbeitung
vorgelegt. Diese Fortschritte verringern die Unsicherheit bei Beschaffung
und Transport. Werden die ausstehenden Arbeiten planmäßig abgeschlossen,
können Investoren den Betrieb bald anhand tatsächlicher Durchsatzmengen und
Goldausbeuten beurteilen, statt sich allein auf Entwicklungspläne stützen zu
müssen.
Auch bei der Wasserversorgung wurden Fortschritte erzielt. Ob sie für einen
kontinuierlichen Betrieb ausreicht, ist jedoch noch nicht abschließend
geklärt. Nach 15 geophysikalischen Messlinien und vier Bohrungen wurden für
drei Bohrlöcher Förderraten von 24, 9 beziehungsweise 8 m³ pro Stunde
gemeldet. Der abschließende hydrogeologische Bericht steht noch aus. Die
bisherigen Ergebnisse sollten daher noch nicht als Nachweis für eine
dauerhaft ausreichende Wasserversorgung in der erforderlichen Qualität und
über die verschiedenen Jahreszeiten hinweg gewertet werden. Das Unternehmen
meldete für seine Berichtszeiträume im Jahr 2026 bislang keine
projektspezifischen Sicherheitsvorfälle, Arbeitsunfälle oder Vorfälle im
Zusammenhang mit der lokalen Bevölkerung.
Die Unterscheidung zwischen einem ersten operativen Meilenstein und einer
produzierenden Mine bleibt wichtig. Desert Gold strebt die erste
Goldgewinnung im vierten Quartal 2026 an, sofern Bauarbeiten, Inbetriebnahme
und Hochlauf erfolgreich abgeschlossen werden. Das Unternehmen hat weder den
Beginn der kommerziellen Produktion erklärt noch für Barani Mineralreserven
durch eine Machbarkeitsstudie nachgewiesen. Die derzeitige
Schwerkraftaufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 200 Tonnen pro Tag
ist zudem von dem im November 2025 in der vorläufigen
Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) untersuchten Szenario mit rund 1.200 Tonnen
pro Tag und einer Kombination aus Schwerkraftaufbereitung und
Kohlenstofflaugung zu unterscheiden. Für dieses größere Vorhaben wären
weitere technische Arbeiten, Genehmigungen und Finanzmittel erforderlich.
Die ersten Betriebsdaten zu Erzgehalt, Durchsatz, Ausbringung,
Anlagenverfügbarkeit und Kosten werden für die Bewertung daher
aussagekräftiger sein als die Anlieferung der Ausrüstung allein.
Für die verbleibende Umsetzungsphase werden während der Inbetriebnahme und
des Hochlaufs außerdem ausreichend Treibstoff, Verbrauchsmaterialien,
Personal und Betriebskapital benötigt. Die öffentliche Mitteilung beziffert
weder die noch erforderlichen Bauausgaben noch die Menge des bereits
vorbereiteten Aufgabematerials oder die zum Betriebsstart verfügbare
Liquiditätsreserve. Diese Faktoren sind für die Geschwindigkeit des
Hochlaufs und einen möglichen zusätzlichen Finanzierungsbedarf relevant. Wir
werden sie bewerten, sobald das Unternehmen überprüfbare öffentliche Zahlen
vorlegt. Die Mitteilung vom September nennt Investitions- und
Betriebskosten, Logistik, Treibstoffversorgung und die Verfügbarkeit
mineralisierten Materials ausdrücklich als Projektrisiken.
Die öffentlich bekannten Optionsscheine eröffnen zusätzliche
Finanzierungsmöglichkeiten. Desert Gold erzielte mit seiner LIFE-Platzierung
im Februar einen Bruttoerlös von 7,18 Mio. CAD, der für die erste
Barani-Anlage, Exploration und allgemeines Betriebskapital vorgesehen ist.
Zum 31. Dezember 2025 waren 15,83 Mio. Optionsscheine mit einem
Ausübungspreis von 0,08 CAD ausstehend. Bei vollständiger Ausübung hätten
sie einen potenziellen Bruttoerlös von rund 1,27 Mio. CAD erbracht. Im
Rahmen der Platzierung vom Februar kamen 3,32 Mio. Vermittler-Optionsscheine
mit einem Ausübungspreis von 0,08 CAD und rund 44,89 Mio. Optionsscheine aus
den platzierten Einheiten mit einem Ausübungspreis von 0,12 CAD hinzu.
Allein diese im Februar ausgegebenen Optionsscheine könnten bei
vollständiger Ausübung Bruttozuflüsse von etwa 5,65 Mio. CAD generieren;
zugleich würden 48,21 Mio. neue Aktien ausgegeben. Dies stellt eine
potenziell bedeutende Quelle für Betriebskapital dar, die den Bedarf an
einer gesonderten Kapitalerhöhung während des Hochlaufs verringern könnte.
Die Ausübung liegt im Ermessen der Inhaber und führt zu einer Verwässerung.
Wir behandeln die möglichen Erlöse weder als vorhandene Liquidität noch
unterstellen wir einen Zeitpunkt für die Ausübung. Vor einer Anpassung der
Bewertung je Aktie benötigen wir aktuelle Angaben zur Aktienzahl.
In unserer Bewertung vom Mai entfielen 89,6 Mio. USD auf die
Schwerkraftaufbereitungsanlage bei Barani East, 124,0 Mio. USD auf das
malische Oxidprojekt gemäß PEA, 21,7 Mio. USD auf weitere Ressourcen in Mali
und 9,5 Mio. USD auf Tiegba in Côte d'Ivoire. Daraus ergab sich das
bestehende Kursziel von 0,93 CAD je Aktie. Die jüngste Mitteilung stärkt
unser Vertrauen, dass die erste Anlage errichtet und getestet werden kann.
Der verlängerte Zeitplan und die noch ausstehenden Betriebsdaten sollten
jedoch beobachtet werden, bevor wir unsere Annahmen ändern. Das breitere
Explorationsprogramm entlang der Senegal-Mali-Scherzone (SMSZ) bietet
weiterhin Potenzial für zusätzliches Aufgabematerial in Minennähe und ein
Wachstum der Ressourcen. Auf die im April angekündigte RC-Bohrkampagne über
4.250 Meter folgten in der aktuellen Nachrichtenübersicht des Unternehmens
bislang keine veröffentlichten Ergebnisse. Insgesamt bestätigt die jüngste
Meldung unseren positiven Ausblick. Wir bekräftigen unsere Kaufempfehlung
und unser unverändertes Kursziel von 0,93 CAD je Aktie. Sobald weitere
öffentliche Daten zu den Bauarbeiten, zur Wasserversorgung und zum Betrieb
vorliegen, werden wir unsere Annahmen erneut überprüfen.
Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
https://nwr.eqs-cockpit.com/fncls2.ssx?fn=redirect&u=a4b48bd2dc6ec95501ca5c6c2d422a8d
Kontakt für Rückfragen:
GBC AG
Halderstrasse 27
86150 Augsburg
0821 / 241133 0
research@gbc-ag.de
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Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR
Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher
Interessenkonflikt gegeben: (5a,7,11); Einen Katalog möglicher
Interessenkonflikte finden Sie unter: https://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung
Hinweis zu Issuer-Sponsored Research: Vorliegende Researchstudie ist
Issuer-Sponsored Research und wurde in Übereinstimmung mit dem
EU-Verhaltenskodex (EU Code of Conduct) für Issuer-Sponsored Research
erstellt.
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Fertigstellung: 08.10.2026 (13:45 Uhr MESZ)
Erste Weitergabe: 08.10.2026 (14:30 Uhr MESZ)
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https://eqs-news.com/?origin_id=0042fa89-c30e-11f1-9d22-0a083a71a9ab&lang=de
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