Aktien New York: Wenig Bewegung - Anleger schwanken zwischen Hoffen und Bangen
NEW YORK (dpa-AFX) - In einem weiterhin von Nervosität geprägten Umfeld hat sich der US-Leitindex Dow Jones Industrial
Nach den deutlichen Kursverlusten, die den Dow am Freitag nahe 45.000 Punkten auf den tiefsten Stand seit September gedrückt hatten, stieg der Leitindex nun um 0,3 Prozent auf 45.320 Zähler. Für den marktbreiten S&P 500
An den vom Iran-Krieg beeinflussten Ölmärkten blieb die Lage angespannt, nachdem die islamistische Huthi-Miliz am Samstag an der Seite Teherans in den Krieg eingetreten war. Trump erwägt laut dem "Wall Street Journal" einen Einsatz von Bodentruppen zur Bergung von hoch angereichertem iranischem Uran. Weiterhin ein Thema bleibt auch eine mögliche Einnahme der Ölinsel Charg.
"Da das iranische Regime weiterhin an der Macht ist und die faktische Kontrolle über die Straße von Hormus hat, die globalen Energiereserven sinken und sich angereichertes Uran noch immer im Land befindet, ist ein Weg zu einer für alle Seiten akzeptablen Verhandlungslösung kaum absehbar", schrieb ein Expertenteam der Bank UBS um den Anlagestrategen Mark Haefele. Die Fachleute raten deshalb weiterhin zu einer Strategie der Risikoabsicherung.
Am Anleihenmarkt fielen die Renditen zwar nach Aussagen des Notenbank-Vorsitzenden deutlich, doch dies konnten den Börsen keine entscheidenden Impulse verleihen. Jerome Powell dämpfte die Erwartungen auf eine mögliche Leitzinsanhebung zur Bekämpfung des ölpreisbedingten Teuerungsschubs. Die Inflationserwartungen scheinen "über den kurzfristigen Horizont hinaus gut verankert zu sein", sagte er bei einer Veranstaltung der Harvard Universität in Cambridge.
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